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Auf einen Blick
Aktien, Krypto und der Berliner Immobilienmarkt — live und kompakt zusammengefasst.
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Von Live-Kursen über Krypto und Immobilien bis zu den Finanzrechnern — die ganze Plattform auf einen Blick.
Kurz erklärt
Die wichtigsten Grundlagen zu den Märkten auf ORCA Market — einfach und kompakt.
Was sind Aktien & ETFs?
Eine Aktie ist ein Unternehmensanteil: Wer sie kauft, wird Miteigentümer und profitiert oder verliert, wenn der Kurs steigt oder fällt. Manche Unternehmen schütten zusätzlich einen Teil ihres Gewinns als Dividende an die Aktionäre aus — regelmäßig, meist jährlich oder quartalsweise.
Ein ETF (Exchange Traded Fund) bündelt viele Aktien in einem einzigen Fonds, der wie eine einzelne Aktie an der Börse gehandelt wird. Statt auf ein einzelnes Unternehmen zu setzen, investiert man damit gleichzeitig in dutzende oder hunderte Firmen — beliebt bei Privatanlegern, weil sich das Risiko einzelner Pleiten oder Kursstürze auf viele Schultern verteilt.
Gehandelt wird an offiziellen Börsen wie der Deutschen Börse (Xetra) in Frankfurt, der NYSE und Nasdaq in den USA oder der London Stock Exchange. Privatanleger kaufen meist über einen Broker oder eine Bank, die den Zugang zur Börse vermittelt — und nur innerhalb der jeweiligen Handelszeiten der jeweiligen Börse.
Wichtig für Einsteiger: Aktienkurse schwanken kurzfristig oft stark, langfristig folgen sie meist der wirtschaftlichen Entwicklung eines Unternehmens. Wer in Einzelaktien investiert, trägt ein höheres Risiko als bei breit gestreuten ETFs — dafür ist die mögliche Rendite bei einem einzelnen Erfolgsunternehmen auch größer.
Was ist Forex-Trading?
Forex ("Foreign Exchange", auch Devisenhandel genannt) ist der Handel mit Währungspaaren, etwa Euro gegen US-Dollar (EUR/USD) oder US-Dollar gegen Japanischen Yen (USD/JPY). Getradet wird auf die Kursentwicklung einer Währung im Verhältnis zu einer anderen — steigt der Euro gegenüber dem Dollar, gewinnt, wer auf EUR/USD long gegangen ist.
Der Devisenmarkt ist mit einem täglichen Handelsvolumen von mehreren Billionen US-Dollar der größte und liquideste Finanzmarkt der Welt — deutlich größer als alle Aktienbörsen zusammen. Teilnehmer sind Zentralbanken, Geschäftsbanken, große Unternehmen (z.B. für Im- und Export), institutionelle Investoren und private Trader.
Anders als Aktienbörsen hat Forex keinen zentralen Handelsplatz: Der Handel läuft dezentral über Banken, Broker und elektronische Netzwerke rund um den Globus. Dadurch ist der Markt von Sonntagabend bis Freitagabend praktisch rund um die Uhr geöffnet — die großen Finanzzentren in Sydney, Tokio, London und New York lösen sich im Tagesverlauf ab, nur am Wochenende ruht der Handel.
Ein Merkmal, das Forex von Aktien unterscheidet: Viele Broker bieten gehebelten Handel an, bei dem mit vergleichsweise wenig Kapital vergleichsweise große Positionen bewegt werden können — das vergrößert Chancen ebenso wie Verlustrisiken und macht Forex zu einem Markt, der besonders viel Erfahrung und Risikomanagement verlangt.
Was ist Krypto-Trading?
Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum sind digitale, dezentrale Werteinheiten, die auf einer Blockchain verwaltet werden — einem öffentlich einsehbaren, fälschungssicheren Kassenbuch, das von einem weltweiten Netzwerk aus Rechnern statt von einer einzelnen Zentralbank geführt wird.
Gehandelt wird auf spezialisierten Krypto-Börsen wie Binance, Kraken oder Coinbase, meist gegen Euro, US-Dollar oder andere Kryptowährungen. Wer Kryptowährungen langfristig hält statt nur zu handeln, bewahrt sie oft in einer eigenen digitalen "Wallet" auf — dort liegt die Verantwortung für die Sicherheit anders als bei einem klassischen Bankkonto beim Nutzer selbst.
Der größte Unterschied zu Aktien und Forex: Krypto kennt keine Öffnungszeiten. Der Markt ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, das ganze Jahr über geöffnet — auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen bewegen sich die Kurse weiter, ohne Pause.
Kryptowährungen gelten als besonders volatil: Kursschwankungen von mehreren Prozent an einem einzigen Tag sind keine Seltenheit, teils ausgelöst durch Nachrichten, regulatorische Entscheidungen oder das Verhalten großer Halter. Das macht den Markt spannend, aber auch riskanter als etablierte Aktienmärkte.
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